Sie ziehen sich zurück, kapseln sich "autistisch" ab – daher der Name!
Sie bestehen zwanghaft auf ganz bestimmte Ordnungen oder können ihre Eltern zur Verzweiflung bringen durch exzessives Sammeln bestimmter Gegenstände, durch ihre Weigerung, bestimmte Kleidung zu tragen oder durch Wiederholung immer der selben Verhaltensweisen oder sprachlichen Äußerungen.
Die intellektuelle Begabung autistischer Kinder ist sehr unterschiedlich.
Sie reicht von geistiger Behinderung bis hin zu normaler Intelligenz, wobei die Kinder häufig erstaunliche Teilleistungen im Rechnen, in technischen Disziplinen, in der Musik und auf anderen Gebieten zeigen.
Nach internationalen Untersuchungen sind von 10.000 Kindern vier bis fünf autistisch.
Von der Störung sind Jungen drei- bis viermal häufiger betroffen als Mädchen.
Früh-kindlichen Autismus findet man in Familien aller Nationalitäten und sozialen Schichten.
Es gibt trotz umfangreicher Forschungsergebnisse bislang noch kein Erklärungsmodell, das vollständig und schlüssig die Entstehungsursachen des früh-kindlichen Autismus belegen kann
So wichtig die Forschung für ein besseres Verständnis des Syndroms auch sein mag, so lassen sich doch keine theoriegeleiteten Ansätze für eine Förderung autistischer Kinder daraus ableiten.
So unterschiedlich sich die ursächlichen Faktoren für das Syndrom darstellen, so vielfältig und jeweils am einzelnen Kind ausgerichtet müssen die pädagogischen und therapeutischen Ansätze sein.
Hilfe für das autistische Kind,
Vereinigung zur Förderung autistischer Menschen e.V.
Bebelallee 141
22297 Hamburg
autismus-bv-hak@t-online.de
www.autismus.de